Heidrun Jack

Heilpraktikerin für Psychotherapie

Traumatherapie mit NARM® nach Laurence Heller

  • Haben Sie erhebliche Wartezeiten auf einen Psychotherapieplatz, sie brauchen aber jetzt Unterstützung?
  • Stolpern sie eventuell in ihrem Leben immer über die gleichen Stellen? – In Beziehung, Beruf, Familie, Gesundheit etc., fragen sich nach dem Warum? – Unter welchen Gefühlen leiden Sie immer wieder?
  • Fühlen Sie sich vielleicht nicht mit sich selbst verbunden, sondern irgendwie funktional „am Leben“?
  • Fühlen Sie sich manchmal wie in einer dauernden Alarmbereitschaft?
  • Fühlen Sie sich schuldig oder schämen sich für Dinge, mit denen sie nicht wirklich etwas zu tun haben?
  • Brauchen sie Unterstützung, nicht nur mit dem Ziel  wieder zu funktionieren, sondern auch um sich selbst zu verstehen, zu würdigen, anzuerkennen, liebevoll mit sich zu sein, die eigenen Bedürfnisse zu stillen?
  • Haben Sie Probleme damit sich „fallen zu lassen“, haben Sie Stress mit Vertrauen, oder das Gefühl nie richtig anzukommen, oder leiden darunter immer in einer gewissen Anspannung zu sein?

Vielleicht finden Sie sich in einigen o.g. Beispielen wieder, oder sind interessiert und neugierig auf etwas Anderes in ihrem Leben. Möglicherweise gibt es etwas, dass Sie immer wieder beschäftigt, in ihrer Verbindung zu sich selbst blockiert, oder ihr Gefühl der Lebendigkeit einschränkt.

Mögliche Themen in der Begleitung

Die beschriebenen Muster und Schutzstrategien zeigen sich häufig in Erfahrungen wie:

  • Depressionen
  • Ängste
  • Dauerstress, Überforderung, Erschöpfung und Burnout
  • Innere Unruhe, Reizbarkeit, Wut
  • Schlafstörungen
  • Wiederkehrende belastende Beziehungsdynamiken
  • Lebenskrisen und herausfordernde Übergänge
  • Einsamkeit und Isolation
  • Süchte
  • Essstörungen
  • Paar- und Familienkonflikte
  • Schwierigkeiten, Grenzen zu setzen oder zu wahren
  • Schwierigkeiten, Bedürfnisse wahrzunehmen und auszudrücken
  • Geringes Selbstwertgefühl und Selbstablehnung
  • Starkes Kontrollbedürfnis oder Zwänge

Diese Aufzählung ist nicht abschließend – sie dient als Orientierung. Entscheidend ist nicht die Diagnose

Was ist NARM?

„Bei klassischen psychodynamischen Ansätzen liegt der Fokus auf Bindungs- und Entwicklungsthemen – aus der Sichtweise heraus, dass die Vergangenheit darüber entscheidet, wer wir in der Gegenwart sind. NARM hingegen lotet die persönliche Lebensgeschichte mit dem Fokus aus, zu klären, wo Muster aus der Vergangenheit im Hier und Jetzt die Präsenz und den Kontakt mit sich selbst und anderen beeinträchtigen. NARM bringt Klienten dazu, ihren eigenen Beziehungsstil und ihre adaptiven Überlebensstrukturen aktiv zu ergründen und zu hinterfragen. Aufgebaut wird dabei auf ihren Stärken und indem man den Betreffenden hilft, sich auch angesichts der Schwierigkeiten in ihrem heutigen Leben als selbst handelnd und handlungsfähig erleben zu können“ (Entwicklungstrauma heilen, Laurence Heller, S. 35)

Diese Art der körperorientierten Psychotherapie, nach der ich arbeite:  NARM-Prinzip (Neuroaffektives Beziehungsmodell n. Laurence Heller), sieht zwar auch auf sehr anerkennende Weise die Vergangenheit, betont allerdings das Hier und Jetzt.

Diese ressourcenorientierte Methode ist eine Psychotherapie, die hilft, dysfunktionale Anteile wahrzunehmen, ohne dass diese zum Hauptthema der Therapie werden. Das Verfahren betont unsere Stärken, Fähigkeiten und Resilienz. Diese Arbeit findet auf einer sehr wertschätzenden Ebene auf „Augenhöhe“ statt. Sie als Klient geben ihr Tempo vor, welches Ihnen die Sicherheit gibt, die für Sie in dem Moment genau richtig ist – und ich als Therapeutin darf achtsam versuchen ihre innere Not zu hören, zu verstehen, Fragen zu generieren und Sie zu unterstützen. So, dass Sie die Möglichkeiten entdecken – im Hier und Jetzt – Zusammenhänge zu sehen, das eigene Erleben zu verstehen, Antworten zu finden.

Das eigene Erleben mit körperlichem Verständnis zu erfahren ist die Grundlage dafür die Neigung des Gehirns zu bremsen Zukünftiges vorwegzunehmen.  Auf diesem körperorientierten Weg bilden sich neue neuronale Netzwerke, die neuronale Organisation des Nervensystems wird unterstützt. Durch das In – Kontakt – sein mit unserem Körper und in der Beziehung zu anderen wird Heilung möglich.

Die somatisch ausgerichtete psychotherapeutische Erkenntnis der letzten 70 Jahre ist, dass der Zugang zu unserer Lebendigkeit, Vitalität und Authentizität über den Kontakt mit unserem Körper führt.

Rahmenbedingungen/ Honorar

  • Dauer: in der Regel 60 Minuten
  • Frequenz: individuell abgestimmt
  • Setting: vor Ort oder online möglich
  • Honorar: Einzeltermin: 100 €/ Std. Die Kosten sind selbst zu übernehmen und können ggf. über eine Zusatzversicherung oder private Krankenversicherung mit Heilpraktikerleistungen zurückerstattet werden.

Im Folgenden drei Zitate, die ich mal irgendwo aufgeschnappt habe, die mich aufgrund meiner eigenen Geschichte sehr berührt haben und ich sie irgendwie sehr passend finde….vielleicht finden Sie sich auch darin wieder…

  • „Wenn Du es mit deinem Verstand hättest lösen können, hättest Du es schon längst getan.“
  • „Ich kann nur ein Ich werden über ein Du“
  • „Vertraue auf das was Dich bis hierher geführt hat, das führt Dich auch weiter.“

Ich freue mich sehr Sie oder Dich bei mir begrüßen zu dürfen.

Heidrun Jack Email: mrs.jack@gmx.de

PS: Aus Gründen der Lesbarkeit wird auf dieser Webseite die männliche Form verwendet, die verkürzte Sprachform beinhaltet keine Wertung.

Meine Haltung

In meiner Arbeit ist es mir wichtig Menschen mit Respekt, Neugier und Wertschätzung zu begegnen, auf Augenhöhe – in dem sicheren Vertrauen, dass jeder Mensch bereits alles in sich trägt, was er für seinen eigenen Weg braucht.

Im Mittelpunkt steht nicht das „Problem“, sondern der Mensch: mit seinem Tempo, seiner Geschichte, seinen Schutzmustern, Sehnsüchten und seiner Lebendigkeit. Ich begleite Prozesse – ohne feste Ziele, ohne vorgefertigte Lösungen. Entscheidend ist Ihr Wunsch, Sie damit wirklich zu verstehen: Was treibt Sie an? Was ist Ihr Herzenswunsch? Was möchte in Ihnen lebendig werden, wenn es leicht sein darf?

Mich interessiert das, was wir sind ohne Anstrengung.
Das, was sich zeigt, wenn wir nicht gegen uns arbeiten müssen.

Ein zentrales Anliegen von NARM ist es, ihre inneren Muster, besonders die, die heute als störend oder leidvoll empfunden werden, anzuerkennen und zu würdigen. Viele dieser Muster haben eine lange individuelle Geschichte – sie sind nicht „falsch“, sondern waren einst sinnvolle Anpassungen und Schutzmechanismen.

Veränderung entsteht nicht durch Druck, Optimierung, oder „To Do´s“, sondern durch Beziehung und Kontakt – durch ein neugieriges, freundliches Hinwenden zu dem, was gerade da ist. In diesem Raum können eigene Kräfte, Bedürfnisse und Sehnsüchte wieder entdeckt werden – manchmal ganz leise, manchmal auch ganz kraftvoll.

Ablauf einer NARM-Sitzung

Eine Sitzung in der Neuroaffektiven Beziehungsmodell-Therapie (NARM) ist ein achtsamer, prozessorientierter Raum, in dem Ihre aktuelle Erfahrung im Mittelpunkt steht. Es geht nicht primär darum, Probleme zu analysieren, sondern darum, nachhaltige Selbstregulation und Verbindung zu sich selbst zu fördern.

  1. Ankommen und Orientierung

Zu Beginn der Sitzung nehmen wir uns einen Moment Zeit, um im Hier und Jetzt anzukommen. Ich werde Sie dann nach ihrem Wunsch fragen mit dem Sie kommen.

  1. Gemeinsame Erforschung

Im weiteren Verlauf erforschen wir gemeinsam, was Ihnen in den Weg gerät, um ihren Wunsch zu leben. Ihre gegenwärtigen Erfahrungen werden achtsam angeschaut. Wir richten die Aufmerksamkeit auf Gedanken, Emotionen, Körperempfindungen und innere Muster – ohne Druck – ohne Anstrengung – und ohne Bewertung. Manches Mal werde ich die Sitzungen verlangsamen durch wohlwollende Unterbrechungen, damit wir wichtige Dinge nicht übersehen.

  1. Verbindung zu sich selbst stärken

Ein zentraler Bestandteil von NARM ist es, die Verbindung zu Ihren eigenen Bedürfnissen, Gefühlen und Ressourcen wiederzuentdecken. Dabei arbeiten wir mit Ihrer inneren Wahrnehmung – dafür werde ich während der Sitzung einige Male fragen, wie manche Dinge über die wir sprechen in Ihnen landen und wie Sie das empfinden.

  1. Arbeit mit Mustern und Überlebensstrategien

Gemeinsam erkennen wir alte Anpassungsstrategien, die sich oft früh im Leben entwickelt haben. Diese werden nicht „weggemacht“, sondern langsam und bewusst verstanden, gefühlt, gewürdigt und in ihrer heutigen Wirkung betrachtet.

  1. Integration und Abschluss

Am Ende der Sitzung reflektieren wir, was sich gezeigt hat. Sie nehmen Impulse, Klarheit, oder neue Perspektiven mit – in Ihrem eigenen Tempo und ohne Druck zur Veränderung.